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Digitalkameras sind heute aus dem täglichen Leben fast nicht mehr wegzudenken. In (fast) jedem Haushalt gibt es eins oder mehrere solcher Geräte. Ihre technische Entwicklung schreitet rasend schnell voran. Insofern sind Digitalkameras auf dem Vormarsch – um nicht zu sagen auf dem Durchmarsch. Alles andere ist inzwischen wahlich Schnee von gestern. Veraltet.
Lesen Sie also nun die Kundenmeinungen zu den zahlreichen Modellen von Digitalkameras, die wir Ihnen samt jeglichem Zubehör gerne vermitteln.
Was sind Digitalkameras?
Der Unterschied zwischen einer normalen Kamera und einer Digitalkamera besteht in Folgendem: Anstatt eines Films enthält die Digitalkamera als Aufnahmemedium einen elektronischen Bildwandler (Bildsensor) und ein digitales Speichermedium. Außerdem basiert sie auf der so genannten Videotechnik. Herkömmliche Fotoapparate mit digitaler Rückwand bilden eine Mischform.
Das fotografische Bild entsteht in einer Digitalkamera in folgenden Schritten:
- Scharfstellung des Bildes
- Abschätzen einer sinnvollen Belichtungszeit und Blende
- Optische Projektion durch das Objektiv auf den Bildsensor
- Optische Filterung durch Tiefpass-, Infrarot- und Farbfilter (meist im Bildsensor integriert)
- Wandlung der Lichtintensitäten in analoge elektrische Signale in diskreten Stufen (Diskretisierung) bzw. Digitalisierung der Signale durch Analog-Digital-Wandlung (Quantisierung)
- Bildverarbeitung der Bilddatei:
- Umrechnung von Signalen in Helligkeiten
- Farbrekonstruktion *
- Rauschunterdrückung *
- Entfernen bekannter korrigierbarer Fehler des Bildaufnahmesystems (defekte Pixel, Übersprechen, Nachschärfen, Randlichtabfall, Verzeichnung, chromatische Aberration) *
7. Komprimierung der Bilddatei *
8. Speicherung der Bilddatei
[* Entfällt bei einer Speicherung im Rohdatenformat.]
Bei einer Digitalkamera gelangt Licht durch Linsen (Objektiv), welche das Bild auf den Sensor werfen, in das Kameragehäuse. Vor dem Sensor durchläuft das Licht in der Regel ein Infrarot-, ein Tiefpass- sowie ein Farbfilter. In Kombination werden meist auch Mikrolinsen eingebaut, die das Licht auf die empfindlichen Bereiche des nachfolgenden Bildwandlers fokussieren.
Der A/D-Wandler führt eine Bildwandlung durch, die aus den Schritten Diskretisierung und Quantisierung besteht. Die Diskretisierung bezeichnet die Bilderzerlegung in diskrete, also nicht-kontinuierliche Einheiten, bei der Quantisierung wird die Signalstärke durch eine natürliche Zahl repräsentiert. Da bei Kameras, die den RGB-Farbraum verwenden, pro Pixel außer bei der Rohdatenspeicherung drei Farbwerte gespeichert werden müssen, findet nach der Transformation in den entsprechenden Farbraum in der Regel eine Farbinterpolation statt (siehe Bayer-Sensor). Dabei werden die zwei nicht registrierten Farbwerte aus den Werten der umliegenden Zellen interpoliert, das heißt, nach einer Regel „geschätzt“ (educated guess).
Nach der optionalen Korrektur von Abbildungsfehlern erfolgt die Kompression zur Reduktion des Datenvolumens, wenn das Bild wie im allgemeinen nach der JPEG-Methode gespeichert wird. Inwieweit auch Rohdaten (Raw-Format) komprimiert werden, hängt vom proprietären Format des jeweiligen Herstellers ab.
Die Arbeitsgeschwindigkeit einer Digitalkamera wird vor allem durch vier charakteristische Merkmale bestimmt:
- Aufnahmebereitschaft = die Zeitspanne, die der digitale Fotoapparat nach dem Einschalten benötigt, um eine Fotografie anfertigen zu können
- Fokussiergeschwindigkeit = die Zeitspanne, die der Autofokus zur Scharfstellung benötigt
- Auslöseverzögerung = die Zeitspanne, die zwischen Drücken des Auslösers und tatsächlicher Bildaufzeichnung verstreicht
- Bildfolgezeit = die Zeitspanne nach einer Aufnahme, nach der die Kamera ein Folgebild anfertigen kann; in direktem Zusammenhang damit steht die maximale Bildfrequenz der Digitalkamera
Trotz einer rasanten technischen Entwicklung sind viele digitale Kompaktkameras signifikant langsamer als ihre Äquivalente im Kleinbildbereich. Vor allem die Bildfolgezeiten brechen oft nach wenigen Aufnahmen massiv ein, während bei motorisierten Kleinbildkameras über den gesamten Film hinweg die gleiche Geschwindigkeit erreicht wird. Bei hochwertigen Digitalkameras sind Auslöseverzögerung und Bildfolgezeit dagegen vergleichbar mit ihren analogen Pendants.
Verbrauchermeinungen